19.03.18

Mit der Kettensäge für mehr Demokratie!

Ein Berliner Künstler zerstört eines seiner Bilder mit der Kettensäge, um für mehr Demokratie zu demonstrieren. Und das auch noch in Athen, der Wiege der Demokratie. Grund genug für mich hinzufahren, die Aktion zu beoabchten und mit dem Künstler zu sprechen. Was will er damit sagen und bewegen (mit Video) (mehr …)

10.11.17

Die Resultate erfreuen uns!

Resultate sind immer so eine Sache. Sie machen messbar, was passiert oder worum man sich bemüht. Sei es ein Endergebnis im Sport, sei es das Verkaufsergebnis in der Wirtschaft oder die Noten der Schüler oder Studenten. Wie aber misst man eine Wohltätigkeitsmission aus dem Umfeld Chancengerechtigkeit? Wie misst man Bildung und seine Wirkung? Normalerweise misst man in Zahlen, hier wird ausnahmsweise in Worten gemessen. Und zwar mit dieser wahren Geschichte aus Namibia. Sie wurde uns nach unserer Rückkehr berichtet und zeigt, warum es die Strapazen der Reise und die Arbeit dort wert war. Es ist die Geschichte zwei Teenager, die ihr Leben und das Ihrer Familie in einer der Townships mal mit einem Diebstahl, einem Betrug oder auch schon mal mit einem Raub finanzierten. Schule war nicht ihr Ding. Diese beiden Jungs sahen in Ihrer Township eine Lehrerin auf der Veranda des Gemeindehauses. Dort war eine unserer Bases angebracht und sendet die hinterlegten Inhalte. Die Lehrerin kam seit dem jeden Tag und streamte die Inhalte. Das machte die beiden neugierig, nicht nur weil man vielleicht das Tablett klauen konnte, sondern sie wollten wissen, das die junge Frau dort machte. Was noch passieren sollte, konnte aber niemand erahnen. (mehr …)

09.11.17

Namibia Mission: So wars

Markus Schollmeyer in der Namib © Markus Schollmeyer

Was habt ihr denn da eigentlich genau gemacht ist wohl die häufigste Frage, die nach der Rückkehr gestellt wurde. Bevor ich schreibe, was wir erlebten, eine kurze Beschreibung, weshalb wir hinfuhren. Die konkrete Mission verlief so, dass wir hier in Abstimmung mit der nambischen Seite die Bases preparierten, sie dann auf eigene Kosten dorthin brachten und auf Anweisung der Ministerien die Bases dort in Betrieb nahmen, wo die größte Notwendigkeit gesehen wurde. „Die Bases“ senden internet unabhängig als patentierte Technik made in Germany digital Inhalte auf Smartphones, Tablet Computer, Laptops usw (Mehr Info hier). So kamen wir beispielsweise in einen Kindergarten in einer sog. Township, einer sog. „Armensiedlung“ und Rural Areas (entlegene Gebiete). Aber das ist nur die halbe Geschichte.  (Und eine Bildergalerie gibts auch….) (mehr …)

24.07.17

Projekt: Mission Namibia. Helft mit für mehr Chancengerechtigkeit

Gerechtigkeit entsteht nicht, wenn man nur davon redet. Deshalb werden wir uns im Oktober nach Namibia aufmachen, um den Menschen in dem finanziell gebeutelten Land zu helfen. Wir möchten Bildung auch dorthin bringen, wo Menschen (noch) keinen Zugang zu modernen Kommunikationsmitteln haben und so auch Dinge zurückbringen, die sich moderne Gesellschaften im Zuge der Globalisierung und ehem. Kolonaliserung genommen haben. Uns geht es dabei um Chancengleichheit. Im Gegenwert von ca. 1.000.000,- Namibischer Dollar bringen wir digitale Mr.Signal Bases und Zubehör wie Software dorthin, um auch Menschen in entlegenen, internetfreien Regionen die Chance auf Bildung in digitaler Form zu geben. So lernen die Menschen, was sie dort brauchen, um z.B. Krankheiten und Dürren zu besiegen oder auch die Dinge, die helfen die eigene Arbeitskraft besser nutzen zu können. Die Bases sollen nach einer Einarbeitung der entsprechenden Mitarbeiter im Land später direkt von Namibianischen Schulen und Behörden bedient werden. Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit der früheren First Lady des Landes statt, aber auch Ministerien unterstützen die Aktion. Was uns jetzt noch fehlt, sind alte Smartphones und Tablets, die wir gerne dorthin spenden wollen. Falls ihr welche übrig habt, freuen wir uns, wenn wir sie mitnehmen und dort verschenken dürfen. Mehr zur Mission erfahrt ihr im Video und hier im Zeitungs Interview

27.06.17

Digital-Projekt Inklusion/Seehunde: Gerechtigkeit ist Teilhabe an Informationen- für alle!

Mr. Signal Team "on the road" Markus Schollmeyer Gerechtigkeit Gerechtigkeitsforscher

Mr. Signal Team „on the road“

Wir waren mal wieder unterwegs, um im Rahmen von Mr. Signal Informationen digital zu verteilen. Dazu führte uns der (abenteuerliche) Weg in den Norden  auf eine Seehundstation, eine Insel und ins Wattenmeer. Dort werden Seehunde und Kegelrobben aufgezogen, um sie später auswildern zu können (Link zum Video hier: Wie wir Seehunde auswildern). Seehunden werden auf der sog. roten Liste in Deutschland als gefährdete Art geführt. Unser Technik hilft zukünftig dort, allen Besuchern mehr Informationen für mehr Umweltbewusstsein digital geben zu können. Das Gerechte daran: Auch Menschen mit Behinderung, Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten sind in das Informationsangebot einbezogen. Information und Bildung für alle eben. Denn: Gerechtigkeit mehr als als Recht und Justiz! Aber was haben wir genau gemacht. (mehr …)

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