Die Pinguine von Simon’s Town – Afrikas ungewöhnlichste Strandbewohner
Wer an Südafrika denkt, hat meist den Tafelberg, die Garden Route oder die Big Five vor Augen. Pinguine gehören für die wenigsten dazu. Umso überraschender ist der erste Blick auf den Boulders Beach bei Simon’s Town, rund 40 Kilometer südlich von Kapstadt. Zwischen weißen Granitfelsen und feinem Sand spazieren Hunderte Afrikanische Pinguine scheinbar unbeeindruckt von den Besuchern durch ihre Kolonie.
Afrikanische Pinguine am südlichsten Zipfel Afrikas
Die hier lebenden Tiere gehören zur Art der Afrikanischen Pinguine (Spheniscus demersus). Anders als ihre Verwandten in der Antarktis leben sie an den Küsten Südafrikas und Namibias. Das kalte Wasser des Benguelastroms schafft die Voraussetzungen für ihren Lebensraum. Die Kolonie von Simon’s Town entstand erst Anfang der 1980er-Jahre und zählt heute zu den wichtigsten Brutgebieten der Art.
Natur erleben – mit Respekt
Erhöhte Holzstege führen Besucher durch das Schutzgebiet, ohne die Brutplätze zu stören:Am Strand gibt es barrierefreie Wege aus Holzpanelen, die mit dem Rollstuhl gut befahrbar sind. So lassen sich die Tiere aus nächster Nähe beobachten, während ihre natürliche Umgebung geschützt bleibt. Trotz ihrer Gelassenheit sind die Pinguine Wildtiere und sollten weder gefüttert noch berührt werden.
Ein Höhepunkt auf der Kap-Halbinsel
Viele Reisende verbinden den Besuch mit einem Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung oder zum Cape Point. Die Küstenstraße zählt zu den schönsten Panoramarouten Südafrikas und macht Simon’s Town zu einem idealen Zwischenstopp.
Mein Fazit
Die Pinguine von Simon’s Town gehören zu den außergewöhnlichsten Naturerlebnissen Südafrikas. Zwischen Granitfelsen, türkisfarbenem Wasser und den kleinen schwarz-weißen Küstenbewohnern entsteht ein Reiseerlebnis, das zeigt, wie vielfältig Südafrika jenseits der bekannten Safari- und Weinregionen ist.
P.SAm Strand gibt es barrierefreie Wege aus Holzpanelen, die mit dem Rollstuhl gut befahrbar sind.
