ich werde oft gefragt, was denn bei mir nun genau „kaputt“sei. Da ich mich nicht als kaputt verstehe, sondern als andersodere körperlich eingeschränkt , gehe ichmit meiner Diagnose offen um : denn ich zudem bin der Aufffassung, dass man persönliche Eigenschaften, die 1. unverschuldet und zweitens im Rahmen der Toleranz einenes zeitgemäßen Menschen eingeordnet werden müssstenauch offen ausgesprochen werden können. Deswegen: Hier ist meine ärztliche Diagnose nach dem Schlaganfall:

Bei mir besteht eine dauerhafte Schädigung der rechten Gehirnhälfte( ein Drittel davon ist zerstört) mit folgenden Auswirkungen:

  • Der linke Arm und die linke Hand sind vollständig funktionslos. Es besteht keine aktive Nutzungsmöglichkeit.
  • Zusätzlich liegt ein Neglect (räumliche Aufmerksamkeitsstörung) vor, wodurch ich die linke Raum- und Textseite nicht wahrnehme.
  • Im Alltag kommt es dadurch regelmäßig zu Orientierungsproblemen
  • Meine Konzentrationsfähigkeit ist im Vergleich zu früher eingeschränkt und
  • Diese Einschränkungen bestehen dauerhaft und sind nicht nur situativ, sondern prägen meinen gesamten Alltag.